Aknenarben können auch dann noch sichtbar bleiben, wenn die eigentliche Akne längst abgeheilt ist. Besonders eingesunkene Narben lassen die Haut unruhig wirken und fallen bei seitlichem Licht, auf Fotos oder unter Make-up häufig stärker auf. Manche Betroffene haben das Gefühl, dass ihr Hautbild dadurch dauerhaft an frühere Hautprobleme erinnert.
Auch Narben nach Operationen, Verletzungen oder Entzündungen können sich deutlich von der umliegenden Haut unterscheiden. Sie können erhaben, eingesunken, verhärtet oder unregelmäßig sein. Zu den strukturellen Hautveränderungen, die häufig ähnlich störend empfunden werden, zählen Dehnungsstreifen. Sie entstehen, wenn sich die Haut innerhalb kurzer Zeit stark dehnt – etwa durch eine Schwangerschaft, Wachstum, Gewichtsveränderungen oder Muskelaufbau. Besonders häufig zeigen sie sich an Bauch, Hüften, Brust, Oberschenkeln oder Oberarmen.
Ziel einer Behandlung ist es, auffällige Übergänge zu mildern und die Hautstruktur gleichmäßiger wirken zu lassen. Narben und Dehnungsstreifen können in der Regel verbessert, jedoch nicht vollständig entfernt werden.
Der fraktionierte CO₂-Laser erzeugt zahlreiche mikroskopisch kleine Behandlungszonen und kann dadurch Unebenheiten glätten sowie die Hautoberfläche neu strukturieren. Morpheus8® gibt Radiofrequenzenergie über feine Nadeln in tiefere Hautschichten ab und kann insbesondere bei eingesunkenen Aknenarben und tiefer liegenden Strukturveränderungen eingesetzt werden.